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Sage vom Elbitzerkreuz 

 
Die Sage vom Elbitzerkreuz
 
An der Bundesstraße, südöstlich von Lavamünd, dort wo der Weg nach Pfarrdorf abzweigte, steht ein schönes, hohes gotisches Kreuz. Es steht auf dem Boden des Elbitzer und heißt deshalb im Volksmund Elbitzerkreuz.

Der Sage nach sollen an diesem Kreuze in jeder Christnacht reiche Schätze verteilt werden. Des alten Stiegenwebers Urgroßvater ging in einer Christnacht zum Elbitzerkreuz und beschloss, auf die Verteilung des Schatzes zu warten. Damit er das viele Gold leichter heimschaffen könne, nahm er einen großen Buckelkorb hin, auf die andere Seite kauerte er sich auf die Erde und wartete geduldig. Lange blieb alles still. Auf einmal vernahm der alte Mann Pferdegetrappel. Ein Schimmel galoppierte die Straße einher, blieb beim Kreuze stehen und ehe der Mann es verhindern konnte, wurde sein Korb arg beschmutzt. Der Buckelkorb war voll Pferdeäpfel! Wütend über diese Bescherung verjagte der Mann den Schimmel, leerte seinen Korb aus und schimpfte über das unreine Tier. Weil es ihm schon kalt war, ging er heim.

Am Morgen des Christtages wollte der Stiegenweber seinen beiden Kühen das Futter vorlegen. Da bemerkte er im Buckelkorb noch Reste des Pferdekotes. Beim Reinmachen des Korbes verwandelte sich der Schmutz in Gold. Schnell lief der alte Mann zum Elbitzerkreuz um die weggeworfenen Pferdeäpfel zu holen. Alle waren verschwunden, er suchte vergebens!
Münze

 

 

 

Zuletzt aktualisiert: 06.18.2009 - 09:12:42 Uhr
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