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Die Hirtin vom Meiselhammererk 

 
Die Hirtin vom Meiselhammerwerk
 
Beim Meisel war einst eine Dirn, die das Weidevieh zu beaufsichtigen hatte. Oft saß sie bei der alten Mauer der Ruine Hammerberg, die über dem Bauernhof aufragte. Eines Sommertages vernahm sie plötzlich ein seltsames Geräusch und als sie aufblickte, sah sie in der Mauer ein Fenster, das sie noch nie gesehen hatte.

Von Neugier getrieben schlüpfte sie durch das Fenster und sah sich im Inneren um. Aber da war nichts, als ein Häufchen Holzkohle. Sie nahm ein Stück Kohle und vernahm plötzlich wieder das Geräusch. Als sie aufblickte, sah sie, dass das Fenster immer kleiner und kleiner wurde. Sie betete voller Angst und tatsächlich wurde das Fenster daraufhin wieder größer und sie konnte aus dem Fenster hinaus schlüpfen.

Draußen besaß sie das Kohlestück, das immer schwerer und schwerer wurde und das sich unter ihren Augen zu Gold verwandelte. Als sie wieder in die Ruine zurückkehren wollte, war das Fenster verschwunden.
 
 
Münze

 

 

 

Zuletzt aktualisiert: 06.18.2009 - 09:13:07 Uhr
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