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Aktuelles 

Osterfeuer sind bewilligungspflichtig

Erstellt: 27.03.2019 13:23:58

Grundsätzlich ist das Verbrennen von Gegenständen und biogenen Materialien im Freien verboten. Der Bürgermeister kann jedoch Ausnahmegenehmigungen erteilen. Dazu gehören die bekannten Brauchtumsfeuer, wie z.B. Osterfeuer, die immer anzumelden und bewilligungspflichtig sind.


Gesetzliche Regelung:

Als Brauchtumsfeuer gemäß der Kärntner Verbrennungsverbot-Ausnahmeverordnung 2011 (K-VvAV 2011 i.d.g.F.) gelten:

1. Osterfeuer und Fackelschwingen in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag

2. Sonnwend- und Johannisfeuer in der Zeit von 21. Juni bis 24. Juni

3. 10.-Oktober-Feuer in der Nacht von 09. Oktober auf den 10. Oktober

4. Georgsfeuer in der Zeit von 22. April bis 24. April

5. Feuer in den Alpen: am zweiten Samstag im August

6. Feuer zu Ehren von Ciril und Metod am Vorabend des 5. Juli


Zusätzlich zur Verbrennungsverbot-Ausnahmenverordnung nach dem Bundesluftreinhaltegesetz ist auch die Kärntner Gefahrenpolizei- und Feuerpolizeiordnung zu berücksichtigen. Demnach ist gemäß § 15 Abs. 2 K-GFPO für das Verbrennen im Freien im bebauten Gebiet eine Ausnahmegenehmigung des Bürgermeisters (Bescheid) erforderlich. Außerhalb des bebauten Gebietes ist ein Verbrennen im Freien dann verboten, wenn Verhältnisse vorherrschen, die ein Ausbreiten des Brandes oder die Entwicklung eines Flugbrandes begünstigen.


Vorgangsweise bei Anmeldungen:

  • Ausnahmegenehmigungen werden über Ansuchen mittels Bescheid erteilt, wenn aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der  Witterungsverhältnisse keine Gefahr für eine Ausbreitung des Feuers oder die Entwicklung eines Flugbrandes besteht.
  • Die Brauchtumsfeuer sind bis spätestens Donnerstag, 11. April 2019 am Gemeindeamt anzumelden.
  • Osterfeuer im bebauten Gebiet werden bei verspäteter Anmeldung nicht mehr bewilligt.
  • Nach telefonischer Terminvereinbarung wird ein Ortsaugenschein durch die örtliche Feuerwehr durchgeführt, bei dem der Antragsteller   oder ein mit der Sachlage vertrauter, voll handlungsfähiger, mit einer schriftlichen Vollmacht ausgewiesener Vertreter, der mit Zustimmung   des Grundstückseigentümers - falls dieser nicht Antragsteller ist - anwesend sein muss und hat der Osterhaufen bereits entsprechend   platziert zu sein.
  • Die Bescheide sind kostenpflichtig (EUR 14,30 Bundesgebühr sowie EUR 5,10 Verwaltungsabgabe, EUR 14,30 für die Niederschrift   vor Ort sowie anfallende Kommissionsgebühren).
Für weitere Informationen stehen wie Ihnen gerne zur Verfügung! 


Der Bürgermeister

Ing. Josef Ruthardt eh

 

 

 

 

 

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