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Aktuelles 

Information zum Osterfeuer

Erstellt: 24.03.2021 10:48:48

Brauchtumsfeuer (Osterfeuer) sind bewilligungspflichtig!


Grundsätzlich ist das Verbrennen von Gegenständen und biogenen Materialien im Freien verboten. Der Bürgermeister kann jedoch Ausnahmegenehmigungen im bebauten Gebiet erteilen. Dazu gehören die bekannten Brauchtumsfeuer, wie z.B. Osterfeuer, die immer anzumelden und bewilligungspflichtig sind.

Die Abbrennung darf nur in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag erfolgen!


Gesetzliche Regelung aufgrund

COVID-19:

· Das Abbrennen von Osterfeuer im Rahmen einer organisierten Veranstaltung

  (zB durch eine Dorfgemeinschaft) ist generell untersagt.

· Zwischen 6 Uhr und 20 Uhr ist das Abbrennen im öffentlichen Raum im Rahmen einer Zusammenkunft 

  von nicht mehr als vier Personen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten zulässig.

· Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr, dem Zeitraum der allgemeinen Ausgangsbeschränkung, dürfen

  Osterfeuer im öffentlichen Raum alleine oder mit Personen aus dem gemeinsamen Haushalt 

  abgebrannt werden (gilt als Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung).


Zusätzlich zur Verbrennungsverbot-Ausnahmenverordnung nach dem Bundesluftreinhaltegesetz ist auch die Kärntner Gefahrenpolizei- und Feuerpolizeiordnung zu berücksichtigen. Demnach ist gemäß § 15 Abs. 2 K-GFPO für das Verbrennen im Freien im bebauten Gebiet eine Ausnahmegenehmigung des Bürgermeisters (Bescheid) erforderlich. Außerhalb des bebauten Gebietes ist ein Verbrennen im Freien dann verboten, wenn Verhältnisse vorherrschen, die ein Ausbreiten des Brandes oder die Entwicklung eines Flugbrandes begünstigen.


Vorgangsweise bei Anmeldungen von Osterfeuern im bebauten Gebiet:

· Ausnahmegenehmigungen werden über Ansuchen mittels Bescheid erteilt, wenn aufgrund der

  örtlichen Gegebenheiten und der Witterungsverhältnisse keine Gefahr für eine Ausbreitung des

  Feuers oder die Entwicklung eines Flugbrandes besteht.


· Die Brauchtumsfeuer sind bis spätestens Montag, 29. März 2021 am Gemeindeamt unter

  Bekanntgabe des Verantwortlichen, Anschrift und Grundstücksnummer anzumelden.


· Osterfeuer im bebauten Gebiet werden bei verspäteter Anmeldung nicht mehr bewilligt.


· Nach telefonischer Terminvereinbarung wird ein Ortsaugenschein durch die

  örtliche Feuerwehr durchgeführt,

  bei dem der Antragsteller oder ein mit der Sachlage vertrauter, voll handlungsfähiger, mit einer

  schriftlichen Vollmacht ausgewiesener Vertreter, der mit Zustimmung des

  Grundstückseigentümers - falls dieser nicht Antragsteller ist - anwesend sein muss und hat der

  Osterhaufen bereits entsprechend platziert zu sein.


· Die Bescheide sind kostenpflichtig (EUR 14,30 Bundesgebühr sowie EUR 5,10 Verwaltungsabgabe,

  EUR 14,30 für die Niederschrift vor Ort sowie anfallende Kommissionsgebühren).


Der Bürgermeister

Ing. Josef Ruthardt eh


 

 

 

 

 

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