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Aktuelles 

Wettbewerbsausschreibung

Erstellt: 02.12.2010 07:50:22

Wettbewerbsausschreibung
für den offenen, künstlerischen Ideenwettbewerb „Informationsstelle drauspitz"


Inhalt
1.0 Gegenstand des Wettbewerbes
2.0 Allgemeine Richtlinien
3.0 Besondere Leitlinien

1.0 Gegenstand
1.1 Offener, künstlerischer Ideenwettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die geplante „Informationsstelle Drauspitz" in Zusammenarbeit mit dem INTERREG IV a Drau-Piave Projekt.

1.2 Auslober:
Marktgemeinde Lavamünd
9473 Lavamünd 65
Tel.: 04356/2555 Fax: 04356/2555-40
E-Mail: lavamuend@ktn.gde.at
Ausschreibungspfad:
 
Zusätzliche Unterlagen:
Statik
Marktchronik
 


2.0 Allgemeine Richtlinien

2.1 Teilnahmeberechtigungen
Teilnahmeberechtigt sind: Architekten und Kunstschaffende aus Italien, Slowenien und Österreich

2.2 Jeder Wettbewerbsteilnehmer ist berechtigt, eine Wettbewerbsarbeit einzureichen

2.3 Der Auslober erwirbt am eingereichten Entwurf das sachliche Eigentumsrecht. Das geistige Eigentumsrecht bleibt dem Verfasser gewahrt.

2.4 Der Auslober hat das Recht, die Wettbewerbsarbeiten zu veröffentlichen, das Recht zur Veröffentlichung steht auch den Wettbewerbsteilnehmern zu.

2.5 Preisgericht
2.5.1 Das Preisgericht entscheidet in allen Ermessensfragen unabhängig, unanfechtbar und endgültig. Es ist zur Objektivität und zur Einhaltung seiner Geschäftsordnung verpflichtet und trägt diesbezüglich die Verantwortung gegenüber dem Auslober und den Wettbewerbsteilnehmern.

2.5.2 Zusammensetzung des Preisgerichtes
a) Fachbeirat für Baukultur Senatsrat DI Eberhard Kraigher (Ersatz Herr Architekt DI Gernot Kulterer)
b) Fachbeirat für bildende Kunst Mag. Christine Wetzlinger – Grundnig (Ersatz: Mag. Uli Sturm)
c) Vertreter des Projektträgers Bürgermeister Herbert Hantinger (Ersatz: GR Heinrich Novak)
1. Vzbgm. Ing. Josef Ruthardt (Ersatz: Herr GV Emmerich Riegler)
2. Vzbgm. Peter Letschnig (Ersatz: GR Mag. Gerhard Pucher)
 
d) Naturschutz Dr. Wolfgang Honsig-Erlenburg (Ersatz: Mag. Dr. Werner Petutschnig)

e) Abteilung 17 DI Dietmar Müller (Ersatz: DI Volker Bidmon)

f) INTERREG Partner
- Italien Architektin Dora Aicher – Bruneck Ersatz: Architekt Werner Seidl)
- Slowenien Univ. Dipl. Marko Košan (Ersatz: Kunsthistoriker Jernej Kožar

g) In beratender Funktion:
Öffentliches Wassergut – Herr Werner Tschische
Ortsbildpflegekommission – Herr DI Lanner
Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg – Herr Ing. Alfred Zlamy
 
h) Vorprüfung DI Bernhard Wohlmuther

2.5.3 Aufgaben des Preisgerichtes
Das Preisgericht ist in Unbefangenheit zur objektiven Qualitätsfindung verpflichtet. Es besteht Verschwiegenheitspflicht. Offizielle Aussagen sind nur durch den Sprecher gestattet. Das Preisgericht hat die Wettbewerbsarbeiten nach deren künstlerischer Qualität zu beurteilen und jenes Projekt festzulegen, das dem Auslober zur Ausführung empfohlen wird.

2.6 Absichtserklärung
Der Auslober beabsichtigt, den von der Jury zur Ausführung empfohlenen, erstgereihten Entwurf zu realisieren.

2.7.1 Der Wettbewerb wird vom Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 17 – Mießtalerstraße 1, 9020 Klagenfurt, organisatorisch betreut. Bei auftauchenden Fragen und Problemen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung:
 
Dipl.-Ing. Dietmar Müller Tel. Nr.: 0676/863131740 bzw.
Manfred Diex, Marktgemeinde Lavamünd Telefon Nummer. 04356/2555-13 Email: manfred.diex@ktn.gde.at
 
 
 
 
 
 
Die Ausschreibung kann unter

kostenlos herunter geladen werden.

2.8 Termine
2.8.1 Vorbesprechung Am 10.12.2010 um 10.00 Uhr, findet die Wettbewerbsvorbesprechung und anschließend die Besichtigung des Bauplatzes mit Wettbewerbsteilnehmern und Auslober statt. Treffpunkt: Marktgemeindeamt Lavamünd, 9473 Lavamünd 65, großer Sitzungssaal im Erdgeschoss

2.8.2 Abgabe
Die Wettbewerbsarbeiten sind so abzuschicken oder zu den Amtsstunden von 07.30 bis 16.00 Uhr, persönlich abzugeben, dass sie bis spätestens am 1.3.2011 um 10.00 Uhr, im Gemeindeamt Lavamünd im 1. Stock Sekretariat, eingelangt sind.

2.8.3 Jury
Die Jurysitzung wird am 4. März 2011 stattfinden. Nach Vorliegen des Wettbewerbsergebnisses werden alle Wettbewerbsteilnehmer telefonisch oder schriftlich verständigt.
 
2.9 Umfang des Entwurfes Folgende Arbeiten sind abzugeben:
a) Eine zeichnerische Darstellung mit allem, was zur Verdeutlichung des künstlerischen Konzeptes und dessen Realisierbarkeit notwendig erscheint – allenfalls Modell.
b) Eine kurze Beschreibung der Grundidee des Entwurfes mit Bekanntgabe des Kostenrahmens.
c) Eine technische Beschreibung der Angaben über Material, Konstruktion, Farbgebung etc. Angaben über Anlieferung, Leistungen an Ort und Stelle, notwendige bauliche Vorkehrungen, inkl. Angaben über die Dauer der Durchführung der Arbeiten.
d) Ein Kostenvoranschlag, gegliedert nach:
 
- Honorar (Entwurf, Eigenleistungen)
- Fremdleistungen
- Materialkosten
- Nebenkosten (Transport, Versicherung etc.)
- Angabe von Maßnahmen, die bauseits erwartet werden.

2.9.1 Kennzeichnung der Entwürfe Da die Jurierung der Entwürfe anonym, also ohne Bekanntgabe des Verfassers erfolgt, ist jeder einzureichende Entwurf mit einer Kennzahl zu bezeichnen. Diese besteht aus 6 Ziffern (1 cm hoch und 6 cm lang) und muss auf jedem Blatt und jedem Schriftstück der Arbeit rechts oben anstelle der Namensnennung aufscheinen. Auch hat die Aufschrift „Informationsstelle Drauspitz" aufzuscheinen.

2.9.2 Dem Entwurf ist ein neutraler, verschlossener Briefumschlag beizugeben, der außen die 6-stellige Zahl und innen Name mit Adresse des Verfassers samt Kennzahlen aufzuweisen hat.

2.9.3 Präsentation der Wettbewerbsentwürfe Es ist vorgesehen, alle eingereichten Ideenkonzepte in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der genaue Termin wird zum Zeitpunkt der Jurysitzung bekannt gegeben.

2.9.4 Wettbewerbssprache ist Deutsch

2.10 Preise Für die besten eingereichten Arbeiten, sofern sie nach Beschluss des Preisgerichtes dieser Ausschreibung entsprechen, werden folgende Preisgelder ausbezahlt.

1. Preis EUR 1.800,--
2. Preis EUR 1.200,--
3. Preis EUR 800,--

2.11 Für die Realisierung der künstlerischen Maßnahme steht ein Kostenrahmen von EUR 36.000,-- brutto zur Verfügung. Dieser Kostenrahmen ist einzuhalten.

3.0 Besondere Leitlinien

3.1 Aufgabenstellung
An der Mündung der Lavant in die Drau im Markt Lavamünd ist die Errichtung einer Informationsstelle mit den Themenschwerpunkten historisch, kulturelle Dimension des Ortes, Naturschutz und Tourismus im Zusammenhang mit dem Radwegenetz vorgesehen. Erwartet wird eine künstlerische Auseinandersetzung, die der Identität des Ortes in zeitgerechter Form gerecht werden kann. Die Darstellung der Inhalte je Themenschwerpunkte hat auf drei Präsentationstafeln im Format von je ca. 2 m² zu erfolgen. Ziel des Wettbewerbes ist die Schaffung eines Bereiches der zum Verweilen einlädt, um Informationen zu transportieren, die die Besonderheit des Ortes an der Mündung der Lavant in die Drau herausstreichen kann. Darüber hinaus wird erwartet:
Der Zugang für Einsatzkräfte zur Drau und zur Lavant muss weiterhin ungehindert möglich sein. (Mobile Einrichtungen und Möblierung sind davon ausgenommen).
Wichtig erscheint dem Auslober dabei zu den Aktivitäten in Toblach (Italien) an den Drauquellen bis zum Übertritt der Drau aus Kärnten nach Slowenien eine Brücke zu schlagen.
Absicht ist es einen harmonischen Bogen zwischen den drei Regionen Italien, Österreich und Slowenien herzustellen.
Der Auslober erwartet sich von der Neugestaltung eine starke Signalwirkung, welche vor allem die Radwegebenützer ansprechen soll. Es handelt sich dabei um den Drauradweg R 1, der in Toblach beginnt und derzeit bis Marburg geführt wird.
Hingewiesen wird auf die beiden Naturschutzgebiete (Natura 2000 an der Lavant und an der Drau bei Dravograd).

3.2 Wettbewerbsareal
Das Wettbewerbsareal befindet sich im Kreuzungspunkt von Drau- und Lavantpromenade (Gully in der Asphaltfläche als südlicher Abschluss) und reicht im Norden geringfügig in die Parkanlage hinein.

3.3 Planunterlagen:
  • Übersichtsplan
  • Lageplan mit Situierung des Wettbewerbsbereiches 1 : 500
  • Orthofoto
3.4 Marktchronik Natura 2000

3.5 Sollten anlässlich der Wettbewerbsbegehung am 10.12.2010 mit den teilnehmenden Künstlern in der gemeinsamen Erörterung neue Ansätze auftauchen, werden sie im Begehungsprotokoll festgehalten und als Ergänzung der Aufgabenstellung mit aufgenommen.
 
 

 

 

 

 

 

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