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Aktuelles 

Verbrennen im Freien

Erstellt: 08.03.2011 11:05:23

Mit der Novelle des Bundesluftreinhaltegesetzes (BLRG), BGBl. Nr. 77/2010, vom 18.8.2010, haben sich hinsichtlich des Verbrennens biogener und nicht biogener Abfälle im Freien wesentliche Änderungen ergeben. So ist die Möglichkeit entfallen, kleinere Mengen biogener Materialien aus dem Hausgartenbereich und dem landwirtschaftlich nicht intensiv genutzten Garten- und Hofbereich außerhalb von Anlagen zu verbrennen.

Verbrennen

Bedenken Sie bitte, dass das Verbrennen von z.B. Laub aus dem Gartenbereich ein Verursacher von Feinstaub ist! Wer auf diese Weise seinen Abfall entsorgt, schadet nicht nur der Umwelt und seinen Mitmenschen, sondern vor allem auch sich selbst. Da die gerade im Winter häufig auftretenden Inversionslagen den vertikalen Luftaustausch verhindern, sammeln sich die Feinstaub-Partikel aus verschiedenen Quellen in den unteren Luftschichten an. So entstehen Smog-Situationen mit hohen Schadstoffbelastungen. Denn die feinen Russpartikel, welche bei der Verbrennung von biogenem Abfall (Holz, Laub, etc.) entstehen, können über die Atemwege bis tief in die Lunge und von dort auch in die Blutbahn gelangen. Atemwegs- sowie Herz-Kreislauferkrankungen können zunehmen.

Unter das Bundesluftreinhaltegesetz fallen nun sowohl biogene als auch nicht biogene Materialien. In § 3 Abs. 1 wird sowohl das punktuelle als auch das flächenhafte Verbrennen von biogenen Materialien außerhalb dafür bestimmter Anlagen verboten!

Ausnahmen vom Verbot sind vorgesehen für z.B. Lagerfeuer, Grillfeuer, Übungen zur Brand- und Katastrophenbekämpfung des Bundesheeres und der Feuerwehren. Weitere Ausnahmen kann der Landeshauptmann mit Verordnung festlegen. Wenn keine Verordnung erlassen wird, kann die Bezirkshauptmannschaft gewisse Ausnahmen bewilligen.

Im Sinne Ihrer eigenen Gesundheit, beachten Sie bitte die gesetzlichen Vorschriften und vermeiden Sie Verbrennungen, um einen positiven Beitrag zur Feinstaubvermeidung zu leisten!

 

 

 

 

 

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