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Aktuelles 

Strahlenfrühwarnsystem in Lavamünd

Erstellt: 23.03.2011 14:14:13


Das österreichische Strahlenfrühwarnsystem - Überblick

Österreich verfügt seit über 30 Jahren über ein flächendeckendes automatisches Überwachungssystem für Umweltradioaktivität. Das österreichische Strahlenfrühwarnsystem verfügt über 335 Stationen, an denen automatisch und kontinuierlich die äußere Strahlung (Gamma-Ortsdosisleistung) gemessen wird. Zusätzlich sind 10 Luftmonitorstationen in grenznahen Regionen installiert, die laufend die Konzentration von radioaktiven Stoffen in der Luft bestimmen. Die aktuellen Messwerte werden online an die Zentrale im Lebensministerium in Wien übertragen und ausgewertet. Dort sind die Werte auch für andere zuständige Institutionen in Bund und Land, wie z.B. die Landeswarnzentralen, zugänglich. 

 Zweck des Strahlenfrühwarnsystems
 
Im Normalfall wird von dem System die natürliche Strahlung registriert, welchen der Mensch ständig ausgesetzt ist. Kommt es aber, zum Beispiel durch einen schweren Unfall in einem ausländischen Kernkraftwerk, zu einer Freisetzung von radioaktiven Stoffen in die Umwelt, so könnte die sich ausbreitende radioaktive Wolke zu einer Erhöhung des Strahlungspegels führen. Die empfindlichen Messsonden des Strahlenfrühwarnsystems können solche Erhöhungen sofort registrieren und würden einen Alarm für die zuständigen Stellen auslösen. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 kam es an den Messstellen zu einem Anstieg der Dosisleistung auf etwa das Zehnfache des Normalwerts. Zu dieser Zeit war das österreichische Strahlenfrühwarnsystem als europaweit einziges vollautomatisches Messnetz in Betrieb und hat die Behörden beim Setzen von Schutzmaßnahmen unterstützt. Inzwischen sind in den meisten europäischen Ländern vergleichbare Systeme errichtet worden. In vielen dieser Staaten sind die Messwerte ebenfalls im Internet abrufbar (siehe z.B. Deutschland, Schweiz und Slowenien).

Die aktuellen Daten aus Österreich - inklusive Lavamünd!
Die Daten aus Slowenien
Die Daten aus der Schweiz
Die Daten aus Deutschland


 

 

 

 

 

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